Dialog hilft Kindern in der Einen Welt e.V.

Projekte

Mit unseren Projekten möchten wir Kindern, Jugendlichen und Familien dort helfen, wo Unterstützung ganz konkret gebraucht wird. Es geht um Bildung, Gesundheit, Schutz, Versorgung und vor allem um echte Zukunftsperspektiven. Viele unserer Projekte begleiten wir über Jahre hinweg — gemeinsam mit verlässlichen Partnern vor Ort und mit dem Ziel, nachhaltig etwas zu verändern.

Denn gemeinsam können wir viel bewegen und Kindern in der Einen Welt Zukunft schenken.

🇹🇿 Tansania – Osotwa Boma

Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt heute in Tansania, in der Massai-Region rund um Loiborsiret. Dort ist über viele Jahre hinweg das Projekt Osotwa Boma gewachsen — aus einer Idee, aus Vertrauen und aus dem gemeinsamen Wunsch, Kindern bessere Chancen zu ermöglichen. Seit 2009/2010 wird das Projekt Schritt für Schritt aufgebaut; zunächst mit der Planung, ersten Reisen und den Fundamenten für Schule und Schwesternhaus.

Inzwischen ist daraus weit mehr als ein Bauprojekt geworden. In den vergangenen Jahren wurden Klassenräume renoviert, Veranden gefliest, Solaranlagen und Elektroinstallationen erneuert, das Gästehaus weiter ausgestattet und die Schule mit neuen Computern gestärkt. Gleichzeitig wurde immer deutlicher, wie wichtig es ist, Kindern auch nach der Grundschule neue Wege zu eröffnen. Deshalb richtet sich der Blick inzwischen auch auf die Frage, wie berufliche Ausbildungsmöglichkeiten in der Region entstehen können.

Schon 2023 stand die Verbesserung der Lebensbedingungen im Mittelpunkt: Die Wasser- und Trinkwasserversorgung wurde deutlich ausgebaut, Toiletten und Duschen wurden saniert, Leitungen erneuert und weitere kleinere Gebäude auf dem Gelände errichtet. Auch das Gästehaus wurde renoviert und das Schulgelände mit vielen praktischen Arbeiten weiter verschönert und erhalten.

2022 konnte nach den Jahren der Pandemie endlich wieder eine Gruppe freiwilliger Helfer nach Tansania reisen. Gemeinsam mit örtlichen Handwerkern wurden Klassenräume renoviert, Solarleuchten installiert und die neue Halle fertiggestellt und feierlich eingeweiht. Auch eine Farm wurde weiterentwickelt, damit die Schule und die Internate sich langfristig besser selbst versorgen können. Mit dem neuen Traktor, dem Anbau von Mais, Bohnen, Gemüse und Obst und zusätzlichen Arbeitsplätzen für Menschen vor Ort wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenständigkeit möglich.

Während der Corona-Pandemie stellte das Projekt alle Beteiligten vor große Herausforderungen. Schule und Internate mussten zeitweise schließen, Bauarbeiten wurden unterbrochen und die Finanzierung des Schulbetriebs wurde schwieriger. Umso wichtiger war die Unterstützung der Lehrkräfte und der Ausbau von Schulstipendien. Mehr als 60 Kinder konnten auf diese Weise gefördert werden — ein starkes Zeichen dafür, dass Hilfe auch in schwierigen Zeiten trägt.

In den Jahren davor wurde die Schule Stück für Stück erweitert: Es entstanden weitere Klassenräume, Lehrerwohnungen, eine Schulküche, sanitäre Anlagen, eine Speisehalle, überdachte Flächen und Internate für Mädchen und Jungen. Auch ein Gewächshaus und ein Schulgarten kamen hinzu. So wuchs aus den ersten Gebäuden nach und nach ein lebendiger Ort des Lernens, des Schutzes und der Gemeinschaft für viele Kinder aus der Region.

Die Anfänge reichen bis in die Jahre 2010 und 2011 zurück. Damals wurden unter einfachen Bedingungen die ersten Fundamente gelegt, Gebäude fertiggestellt und wichtige Grundlagen für die Wasserversorgung geschaffen. Schon früh war spürbar: Hier entsteht ein Ort, der Kindern inmitten schwieriger Lebensbedingungen Halt, Bildung und Hoffnung geben kann.

Bereits 2006 begann in Tansania mit dem Bau eines Multi-Purpose-Centers in Lesoit die Zusammenarbeit mit den Schwestern Unserer Lieben Frau. Daraus entwickelte sich eine langjährige und vertrauensvolle Partnerschaft, aus der später auch Osotwa Boma hervorging.

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